Newsletter Nr. 2/2017 vom 10.05.2017

Liebe Leserinnen und Leser,
die Arbeitsphase unseres Projektes ist in vollem Gange und bringt wichtige Neuerungen mit sich, die wir Ihnen an dieser Stelle kurz vorstellen möchten.
Unser Team hat sich um einen ärztlichen Kollegen erweitert: Marcel Jühling, der zuvor zwei Jahre lang als gynäkologischer Assistenzarzt tätig war,  wird unser Team von nun an verstärken und steht Ihnen ebenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung.
Aber nicht nur personell gibt es Neues, auch unsere Dokumentationsplattform wurde weiter optimiert, um die Nutzung noch einfacher, übersichtlicher und praxisgerechter zu gestalten. An dem gewohnten Aufbau und Grundprinzip hat sich dabei natürlich nichts geändert.
Mit besten Grüßen aus Düsseldorf und Dortmund,
Ihr iGOBSIS-live-Team

Optimierung der Dokumentationsplattform
• Verletzungsübersicht auf dem PDF-Ausdruck:

Ab sofort ist die von Ihnen erstellte Übersicht der dokumentierten Verletzungen im Körperschema auch auf dem Ausdruck Ihrer Fälle mit abgebildet. So sind die Ausdrucke – sei es für die eigene Aufbewahrung oder zur Mitgabe an die Polizei – noch übersichtlicher und bieten eine grafische Darstellung der Verletzungslokalisationen.

• Neuer Link zur Dokumentationsplattform:
Da bei einigen TeilnehmerInnen Probleme bestanden, unsere Dokumentationsplattform über den zugeschickten Link zu öffnen, wurde dieser angepasst. Die Umleitung auf diesen erfolgt automatisch und erfordert keinerlei weitergehende Handlung Ihrerseits. Der Zugriff über Verlinkungen, z.B. aus älteren Emails, kann jedoch weiterhin fehlschlagen – rufen Sie die Seite in solchen Fällen bitte direkt über den Login-Bereich unserer Homepage auf oder folgen Sie diesem Link: https://gobsis.med.uni-duesseldorf.de/gobsis/

• Schulungs-Videos als Downloads verfügbar:
Unsere Schulungsvideos sind künftig nicht nur direkt auf unserer Homepage aufrufbar, sondern können dort auch heruntergeladen werden. Sie können die Videos somit künftig auch unabhängig von einer bestehenden Internetverbindung Ihres Rechners ansehen oder die Datei auf ein externes Speichermedium (z.B. USB-Stick) übertragen und auf einem anderen Rechner abspielen. Beachten Sie bitte vor dem Download die jeweilige Dateigröße der Videos, um Kosten für mobile Datenverbindungen zu vermeiden.

• Elektronische Erinnerung an nicht abgeschlossene Fälle:
Neu eingeführt wird eine Erinnerungsfunktion, die Sie künftig einmal wöchentlich per Email an Fälle erinnert, die in Ihrer Fallliste als noch nicht abgeschlossen geführt werden. Bitte schließen Sie Ihre Fälle immer möglichst zeitnah ab, damit die sensiblen Daten Ihrer PatientInnen wie vorgesehen auf unserem – den höchsten Datenschutzanforderungen genügendem – Offline-Server archiviert werden können.
Bei Fragen hierzu oder technischen Problem sind die Kollegen der Fachhochschule Dortmund gerne für Sie da. Ihr Ansprechpartner: Herr Liedmann (janis.liedmann@fh-dortmund.de)

TeilnehmerInnen zur Testung der iGOBSIS-live-App gesucht
iGOBSIS-live wird mobil! Unser Dokumentationssystem wird künftig auch über mobile Endgeräte nutzbar sein. Hierzu ist ein erster Prototyp unserer selbstentwickelten App fertig gestellt worden, der nun auf TesterInnen wartet. Wir suchen daher TeilnehmerInnen, die das mobile Dokumentieren mit der iGOBSIS-App an Tablet-PCs testen möchten. Sie haben so die Möglichkeit, an der Optimierung der App mitzuwirken und Ihre Anregungen einzubringen. Bitte melden Sie sich bei Interesse unter der Email-Adresse info@gobsis.de.

Bitte geben Sie iGOBSIS Feedback – Ihre Ideen sind uns wichtig!
Die Arbeit im Projekt iGOBSIS-live orientiert sich an den Wünschen und Bedürfnissen der teilnehmenden Praxen und Kliniken. In der Dokumentationsanwendung haben Sie die Möglichkeit, uns ein kurzes Feedback zur Praktikabilität von iGOBSIS zu geben. Bitte nutzen Sie diese. Mit Ihren Rückmeldungen geben Sie uns wichtige Hinweise zur Optimierung des Systems. Auch können Sie dort konkrete Vorschläge für Verbesserungen anbringen, die wir versuchen, schnellstmöglich umzusetzen. Wir freuen uns über Ihre Anregungen.

Symposium: Interdisziplinäre Aspekte der Gewaltopferversorgung
Auf den ausdrücklichen Wunsch vieler TeilnehmerInnen fand am 29.03.2017 ein Symposium zu interdisziplinären Aspekten der Gewaltopferversorgung statt. In praxisnahen Beiträgen wurden die wichtigsten Aspekte der Untersuchung und Dokumentation aus rechtsmedizinischer und gynäkologischer Sicht zusammengefasst, die weiterführende Betreuung weiblicher Gewaltopfer wurde durch die Frauenberatungsstelle Düsseldorf als Beispiel des psychosozialen Hilfenetzwerkes vorgestellt. Wir bedanken uns bei den TeilnehmerInnen und für die vielen positiven Rückmeldungen.

 

Ergebnisse der Fachtagung: Folteropfer sehen – Versorgungspfade bahnen
Wie im vorangegangenen Newsletter angekündigt, fand am 10. Und 11. März in Düsseldorf eine interdisziplinäre Fachtagung statt. In Vorträgen und Workshops wurden die aktuelle Situation und die strukturellen Gegebenheiten bezüglich Erkennung, Begutachtung, Behand-lung und Unterstützung von Folteropfern diskutiert. Die dabei entstandenen Feststellungen und Empfehlungen können Sie bei Interesse demnächst (das genaue Datum steht derzeit noch nicht fest) in der „Düsseldorfer Erklärung“ auf der Tagungshomepage (www.Folteropfer-sehen.de) nachlesen.