Beratungsstellen

Hier finden Sie Informationen und Links zu Beratungsstellen

Die Beauftragte für den Opferschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Seit dem 01. Dezember 2017 hat das Land Nordrhein-Westfalen mit Frau Elisabeth Auchter-Mainz erstmals eine Opferschutzbeauftragte, die sich zusammen mit ihrem Team für die Belange von Opfern einsetzt. Die Beauftragte für den Opferschutz ist zentrale Anlaufstelle für Opfer von Straf- und Gewalttaten und ihnen nahestehende Personen. Frau Auchter-Mainz und ihr Team helfen bei der Suche nach einer geeigneten Hilfeeinrichtung. Sie informieren über Rechte und Möglichkeiten, aber auch Pflichten als Zeugin oder Zeuge und über den zeitlichen Ablauf eines Ermittlungs- und Strafverfahrens. Dabei sind sie zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die Beauftragte für den Opferschutz und ihr Team sind telefonisch über eine Hotline, per Email und postalisch zu erreichen.

Hotline: 0221-39909964
per E-Mail: poststelle@opferschutzbeauftragte.nrw.de
postalisch: Reichenspergerplatz 1, 50679 Köln.

Weitere Informationen rund um den Opferschutz: http://www.opferschutz.nrw.de
Dieser Text wurde angelehnt an Informationen auf der Homepage des Justizportals des Landes Nordrhein-Westfalen.

Frauenberatungsstellen

Das weibliche Personal in den Frauenberatungsstellen verfügt durch jahrelange Erfahrung und entsprechende Zusatzqualifikationen über das zur Traumaverarbeitung und -therapie erforderliche hohe Maß an Sensibilität und Kompetenz. Ausgehend von den jeweiligen individuellen Bedürfnissen bieten Frauenberatungsstellen betroffenen Frauen spezielle Einzelangebote an, die auch in Anspruch genommen werden, wenn die erlebte Gewalt schon länger zurückliegt. Dabei haben sich Krisenintervention, persönliche bzw. telefonische Beratung und/oder Traumatherapie sowie Vermittlung und Begleitung bewährt. All dies geschieht jeweils nur im Einvernehmen mit der betroffenen Frau. Sie bestimmt das Tempo in der Auseinandersetzung mit der erlebten Gewalterfahrung genauso wie die Inanspruchnahme der einzelnen Unterstützungsangebote.

 

Krisenintervention

Die betroffene Frau erhält in einer akuten Krisen- und Notsituation direkt Unterstützung. Dies können sowohl ganz praktische Hilfsangebote sein, als auch andere bewährte Methoden zur Stabilisierung.

Persönliche bzw. telefonische Beratung und/oder Traumatherapie

Diese können nach Absprache in Form von einzelnen Informationsgesprächen oder als Beratungsblöcke zu eingegrenzten Themen sowie auch als längerfristige Gesprächsreihe erfolgen.

Vermittlung und Begleitung

Die Beratungsstellen können der betroffenen Frau z.B. fachkompetente Therapeutinnen, Kliniken, Anwältinnen und Ärztinnen benennen und sie gegebenenfalls zu Institutionen wie der Polizei oder dem Gericht begleiten. Darüber hinaus wird bei Bedarf die Vorbereitung auf die Gerichtssituation angeboten.

Häufig angefragte Beratungsinhalte
  • Entscheidung für oder gegen eine Anzeige
  • Reaktionen des sozialen Umfeldes
  • gegebenenfalls Umgang mit der Täterin oder dem Täter
  • Planung konkreter Schutzmaßnahmen
  • Informationen zu weiterführender Unterstützung
  • Umgang mit posttraumatischen Belastungsstörungen wie z.B. Flashbacks, Schlafstörungen, unkontrollierbare Wut usw.
  • Unterstützung bei der Sorge für sich selbst
  • Gesundheitsfragen
  • Stabilisierung für den Alltag, insbesondere bezogen auf die Erwerbstätigkeit

Die Beratungen sind kostenfrei und anonym bzw. vertraulich, die Mitarbeiterinnen unterliegen der Schweigepflicht. Regelmäßige telefonische Erreichbarkeit und kurzfristige Termine für persönliche Beratung gehören zu den Standards der Beratungsstellen.

Dieser Text wurde angelehnt an Informationen auf der Homepage der Frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V.

 

Hier finden Sie eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe:

Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe

Finden Sie Ihre passende Hilfseinrichtung

Dachverband der Frauenberatungsstellen NRW

Homepage

Landesverband autonomer Frauen-Notrufe NRW e.V.

Homepage

Bundesweites Hilfetelefon

Homepage