Newsletter Nr. 4/2018 vom 25.06.2018

Liebe Leserinnen und Leser,
unser Projekt ist nach wie vor in vollem Gange und wir freuen uns über Ihre Teilnahme sowie die bisher eingegangenen Rückmeldungen und Vorschläge.
Bitte melden Sie uns auch weiterhin, wenn Ihnen etwas auffällt – wir sind auf Ihre Mithilfe angewiesen und für jede Anmerkung dankbar!
In der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters möchten wir Sie kurz über die Fortschritte unseres Projektes informieren und Ihnen zudem einige Neuerungen rund um das Thema Gewaltopferversorgung in Nordrhein-Westfalen nahebringen.
Wir wünschen Ihnen einen guten Start in den Sommer!
Mit den besten Grüßen aus Düsseldorf und Dortmund,
Ihr iGOBSIS-live-Team

Spurensicherungssets ab jetzt mit extra langen Abstrichtupfern
Aufgrund zahlreicher Rückmeldungen haben wir unsere Spurensicherungssets optimiert. Diese enthalten jetzt neben den gewohnten Abstrichtupfern auch extra lange Exemplare für eine verbesserte und komfortablere Asservateentnahme bei der gynäkologischen Untersuchung.

Arbeiten an der Regelbasis schreiten voran
Damit iGOBSIS Sie bei der Eingabe bestmöglich unterstützt, werden aktuell für spezielle Verletzungen bzw. Verletzungsmuster individuelle Hinweistexte, automatisierte Asservateempfehlungen, Beispielbilder oder externe Links für zusätzliche Informationen erstellt.  Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie bei Ihrer nächsten Falleingabe – im unteren Bildschirmbereich – z.B. individuell generierte Hinweistexte angezeigt bekommen.

 

 

 

 

 

 

Neue Standards und Empfehlungen sind erschienen
Empfehlungen für Standards zur Gewaltopferuntersuchung, Verletzungsdokumentation und Spu-rensicherung in Fällen sexualisierter Gewalt bei Frauen und jugendlichen Mädchen
Auf den Seiten des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung sind die vom Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf erstellten „Empfehlungen für Standards zur Gewaltopferuntersuchung, Verletzungsdokumentation und Spurensicherung in Fällen sexualisierter Gewalt bei Frauen und jugendlichen Mädchen“ erschienen. Die Standardempfehlungen beschreiben die Mindestanforderungen, die im Zusammenhang mit Gewaltopferuntersuchungen aus rechtsmedizinischer Sicht zu beachten sind. Zu den Empfehlungen gelangen Sie hier: https://www.mhkbg.nrw/gleichstellung/frauen/gewalt_gegen_frauen/Sexualisierte_gewalt/ASS-Standards-Spurensicherung.pdf

Standardempfehlungen zur Umsetzung der Anonymen Spurensicherung nach sexualisierter Gewalt
Ebenfalls erschienen auf den Seiten des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung sind die „Empfehlungen für Standards zur Umsetzung der Anonymen Spurensicherung nach sexualisierter Gewalt an Frauen und Mädchen (ASS) in Nordrhein-Westfalen – für Kliniken und Arztpraxen“. Diese Empfehlungen zur Umsetzung der ASS wurden von der Landeskoordinierungsstelle ASS NRW erstellt und sind eine sinnvolle Ergänzung zu den rechtsmedizinischen Standards. Weitere Informationen dazu enthalten Sie hier: https://www.mhkbg.nrw/gleichstellung/frauen/gewalt_gegen_frauen/Sexualisierte_gewalt/Standards_Umsetzung_ASS.pdf

Forschungspreis für Prof. Haas
Prof. Dr. Haas vom Fachbereich Medizinische Informatik hat den Forschungspreis der Fördergesell-schaft für besondere Leistungen in der Forschung im Jahr 2017 der Fachhochschule Dortmund erhalten. Ausgezeichnet wurde er u. a. für die Entwicklung der Dokumentationsplattform im Rahmen des Projektes „iGOBSIS-live“. https://www.fh-dortmund.de/de/ftransfer/profil/bishergePreistraeger.php

 

 

 

 

 

 

 

 

Prof. Dr. Peter Haas

Erste Opferschutzbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen
Seit dem 01. Dezember 2017 hat das Land Nordrhein-Westfalen mit Frau Elisabeth Auchter-Mainz erstmals eine Opferschutzbeauftragte, die sich zusammen mit ihrem Team für die Belange von Opfern einsetzt. Auf der Internetseite des Justizministeriums schreibt Frau Auchter-Mainz hierzu:
„Wir sehen uns für alle Opfer von Straf- und Gewalttaten in einer Lotsenfunktion zu den in Nord-rhein-Westfalen bewährt und professionell arbeitenden unterschiedlichen Opferhilfen vor Ort. Weitere Schwerpunkte unserer Arbeit sehen wir in lokaler und überörtlicher Netzwerkarbeit und im Einsatz für die Weiterentwicklung und Verbesserung des Opferschutzes in Nordrhein-Westfalen.“ https://www.justiz.nrw.de/BS/opferschutz/opferschutzbeauftragte/index.php

Vorankündigung Symposium zur Gewaltopferversorgung
Zum Ende des Jahres des 2018 werden wir ein Symposium zur Gewaltopferversorgung anbieten. Weitere Informationen dazu folgen demnächst.